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Ein Vorwort

„Wozu Latein?“ – ist eine berechtigte Frage die man sich stellt, wenn man entweder durch Schule oder Studium quasi gezwungen wird, die Sprache zu erlernen, oder jemand anderen fragt, der Latein gerade lernt. Zugegeben: Lateinisch verständigen werden Sie sich im Alltag nicht können, es sei denn Sie sind im Vatikan unterwegs und wollen dort in der Nationalsprache kommunizieren (vatikanische Bankomaten etwa bieten neben dem italienischen und englischen auch eine lateinische Menüführung an). Aber im Alltag begegnen uns Ausläufer des lateinischen auf Schritt und Tritt, meist, ohne es wirklich zu merken. Das Wörtchen „etc.“ ist ebenso lateinisch wie „Plusquamperfekt“ oder „quasi“, „PS“ am Ende von Briefen ebenso wie „Dixi“ (was wir von den berühmten Dixi-Klos kennen). Warum die deutsche Sprache ebenso wie viele anderen mitteleuropäischen Sprachen so stark vom lateinischen beeinflusst sind, ist leicht zu erklären: Latein war über Jahrhunderte wenn nicht über Jahrtausende, die „Weltsprache“. Alle wichtigen Schriften, seien es wissenschaftliche Erkenntnisse über Astronomie oder Medizin wurden lange Zeit auf lateinisch verfasst. Daher ist es nicht verwunderlich, dass ein großer Teil der europäischen Kultur auf römischen Fundament ruht und damit auch auf der lateinischen Sprache. Wer nun auf Wissen-Kompakt.at Latein lernen möchte, wird in diesem kurzen Abriss all jene wichtigen Punkte kennen lernen, die man benötigt um zumindest leichte lateinische Texte verfassen zu können.

Lectio 1 – Eine Einführung

Zuerst zu den Parallelen ins Deutsche: Das Lateinische kennt 3 Geschlechter (maskulinum, femininum und neutrum, im Wörterbuch abgekürzt mit m., f. und n.) und Subjekte werden ebenso wie im Deutschen je nach Fall abgewandelt. Man erkennt Geschlechter in erster Linie an den Endungen, so steht –us meistens für männliche Nomen (z.B. gladius), die Endung –a für weibliche Nomen (z.B. causa) und die Endung –um für neutrale Nomen (z.B. forum). Gleich zu Beginn sei bemerkt: Das muss nicht immer so sein! Es gibt in eigentlich jeder lateinische Grammatikregel Außnahmen (die bekanntlich die Regel bestätigen). Das Wort poeta (zu Deutsch: Dichter) beispielsweise ist männlich, domus hingegen (Haus) ist weiblich. Wörter die keine“ –us“, „-a“ oder „–um“ Endung haben (z.B. rex, honor,usw.) sind erst Recht nicht auf den ersten Blick zu bestimmen, hier gilt was leider sehr oft im Lateinischen gilt: Man muss das Geschlecht zum Wort einfach dazulernen (oder im Wörterbuch nachschlagen).
Das Lateinische kennt wie das Deutsche das Passiv, das Perfekt, das Imperfekt und das Plusquamperfekt und das Futur wenngleich die Bedeutung etwas unterschiedlich ist (dazu später aber mehr). Die Aussprache ist dem Deutschen nicht unähnlich, im Grunde gilt: Alle Wörter werden so ausgesprochen wie sie geschrieben werden. Das Wort "amicae" (Freundinnen) wird als "amice" ausgesprochen (ae wird also immer zu e), bei "amici" (Freunde) wird das ci zu z sodass die Aussprache zu "amizi" wird.

Nun zu den Unterschieden: Es gibt keine Artikel (weder bestimmte, noch unbestimmte), es gibt insgesamt 6 Fälle und alle Konjugationen oder Deklinationen werden durch Änderung der Endung durchgeführt. „Ich höre“ heißt also auf lateinisch nicht „Ego audio“ sondern nur „audio“. Um „ich werde gehalten“ auf lateinisch zu sagen genügt das Wort „teneor“. Noch prekärer wird der Unterschied wenn wir das Wort „deliquistis“ übersetzen, das heißt nämlich: „Ihr habt ein Verbrechen begangen“. In den folgenden Lektionen wollen wir uns nun ansehen, wie wir diese Endung bilden und erkennen können und welche Regeln es zu beachten gilt. Vorher sei noch gesagt: Das Latein-Wörterbuch ist für den Latein-Lernenden unverzichtbar, ob es sich dabei nun um ein echtes Buch oder eine Webseite handelt ist egal, wichtig ist, dass in den gängigen Latein-Wörterbüchern nicht wie wir es von anderen Sprachen kennen, Verben im Indikativ (gehen, machen), etc.) stehen, sondern in der ersten Person. Das Wort "facere" (= machen) steht also unter "facio" (= ich mache). Dieses Wissen ist nötig um unnötig lange Wörterbuchsuchen zu ersparen.

Lectio 2 – Das Nomen

Wie bereits gesagt, kennt das Lateinische 6 Fälle: Nominativ, Genetiv, Dativ, Akkusativ, Vokativ, Ablativ. Da der Vokativ selten verwendet wird wollen wir uns vorerst mit 5 Fällen begnügen. Nominativ, Genetiv, Dativ und Akkusativ werden wie im Deutschen verwendet, der Ablativ ist dann notwendig, wenn wir im Deutschen mit „wo, wann, wodurch, womit, woher oder wovon“ fragen würden. Je nach Fall unterscheiden sich die Endungen wobei ganz allgemein gilt: Ein Wort setzt sich aus Wortstamm, Bindevokal und Suffix zusammen:

Wortstammt + Bindevokal + Suffix = Wort

In nachfolgender Tabelle werden die Worte "amicus", "causa" und "templum" dekliniert:

FallSingularPlural
Nominativamicusamici
Genetivamiciamicorum
Dativamicoamicis
Akkusativamicumamicos
Ablativamicoamicis
FallSingularPlural
Nominativcausacausae
Genetivcausaecausarum
Dativcausaecausis
Akkusativcausamcausas
Ablativcausacausis
FallSingularPlural
Nominativtemplumtempla
Genetivtemplitemplorum
Dativtemplotemplis
Akkusativtemplumtempla
Ablativtemplotemplis

Hier werden einige Grundregeln sichtbar:

  • Bei neutralen Wörtern wie templum ist Akkusativ immer gleich Nominativ, Nominativ Plural endet immer auf -a.
  • Der Nominativ Plural von Wörtern auf -us ist -i, der von -a ist ae.
  • Dativ und Ablativ Plural ist oft gleich.

    Wörter, die wie amicus oder templum dekliniert werden, heißen O-Deklinationen, Wörter, die wie causa dekliniert werden A-Deklinationen. ACHTUNG: Es ist keinesfalls gesichert, dass Wörter mit der Endung -us zwingend mit der O-Deklination abgewandelt werden. Man kann von der Nominativ-Endung nicht sicher die Deklinationsform erschließen, daher gilt: Man muss zu Vokabeln neben den Geschlecht auch den Genetiv des Wortes lernen (oder wie gehabt im Wörterbuch nachsehen). Leider endet die Familie der Deklinationen hier noch nicht, im Folgenden seien als Beispiele Wörter der E-Deklination (res, Sache), der U-Deklination (portus, Hafen) und der Konsonantische-Deklination (rex, König) gegeben:

    FallSingularPlural
    Nominativresres
    Genetivreirerum
    Dativreirebus
    Akkusativremres
    Ablativrerebus
    FallSingularPlural
    Nominativportusportus
    Genetivportusportuum
    Dativportuiportibus
    Akkusativportumportus
    Ablativportuportibus
    FallSingularPlural
    Nominativrexreges
    Genetivregisregum
    Dativregiregibus
    Akkusativregemreges
    Ablativregeregibus

    Das war es allerdings immer noch nicht, I-Deklination oder die Misch-Deklination gibt es ebenfalls noch. Wir wollen Sie für diese Einführung allerdings aussparen um die Sache nicht zu verkomplizieren.

    Lectio 3 – Das Verb

    Das Präsens, Imperfekt und Passiv

    Einer Schlüsselrolle kommt im Lateinischen (im Grunde wie in jeder Sprache) das Verb zu. Es ist nicht verkehrt, bei einem lateinischen Satz zuerst das Verb zu suchen (es steht sehr oft am Ende des Satzes), denn dadurch erhält man nicht nur die Information, in welcher Zeit der Satz steht, man sieht auch, welche Person im Satz "angesprochen" wird. Wie bei den Nomen gibt es auch bei den Verben für jede Person eine eigene Endung, ein Beispiel:

    PersonKonjunktion
    Ichaudio
    Duaudis
    Er/Sie/Esaudit
    Wiraudimus
    Ihrauditis
    Sieaudiunt

    "Ich höre" heißt wie in der Tabelle ersichtlich "audio", du hörst bedeutet "audi" (davon kommt auch die Automarke Audi). Auch hier müssen die Endungen immer mitgelernt werden. Der Vorteil: Es gibt im Präsens nur diese 6 Endungen, sie sind nicht je nach Wort unterschiedlich. Möchte man das Wort ins Imperfekt setzen, so genügt es vor der Personalendung einfach das Suffix -ba einzufügen, für das Futur wird das Suffix -b gewählt:

    FallImperfektFutur
    Ichvidebamvidebo
    Duvidebasvidebis
    Er/Sie/Esvidebatvidebit
    Wirvidebamusvidebimus
    Ihrvidebatisvidebitis
    Sievidebantvidebunt

    "Du sahst" heißt also "videbas". Hier sei angemerkt, dass das lateinische Perfekt nicht genau dem deutschen Perfekt enspricht. Im Lateinischen ist das Imperfekt eher ein länger andauerndes Ereignis während das Perfekt für punktuelle Ereignisse gebraucht wird. Daher wird der berühmte Spruch "Veni, Vidi, Vici" der von Caesar stammen soll auch nicht mit "Ich bin gekommen, ich habe gesehen, ich habe gesiegt" übersetzt sondern mit "Ich kam, sah und siegte". Eine Übung um das Gesagte zu festigen:

    Übersetze ins Deutsche und klicke auf Prüfen.

    facio >>
    liberamus >>
    damnabas >>
    ridebimus >>
    amant >>

    Um ein Verb ins Passiv zu setzen, genügt es leider nicht ein Suffix wie -ba oder -b einzufügen, hier gibt es eigene Passive Endungen die aber wieder für jedes Wort gleich sind. Im folgenden die Tabelle mit dem Beispielwort "tenere" (= halten) ins Passiv gesetzt:

    PersonPräsens Passiv
    Ichteneor
    Duteneris
    Er/Sie/Estenetur
    Wirtenemur
    Ihrtenemini
    Sietenentur

    Das Wort "teneor" heißt demnach "Ich werde gehalten" aber auch "Ich halte mich". Welches dieser doch unterschiedlichen Übersetzungen bei einem lateinischen Text gewählt wird hängt einzig und allein vom Kontext ab. Passen beide Endungen gleich gut und gibt es keine anderen wichtigen Gründe die dagegen sprechen, kann die Übersetzung frei gewählt werden.

    Das Perfekt und Plusquamperfekt

    Eine schlechte Nachricht vorweg: Aus einem Wort im Präsens lässt sich in den allerwenigsten Fällen auf das Perfekt schließen. Es gibt leider keine feste Regel die uns diese Abwandlung erklärt. Wie zum Beispiel aus dem Präsens-Wort dico (= ich sage) der Perfekt dixi (= ich habe gesagt) wird, ist leider ebenso unbegründet wie die Tatsache, dass aus audio der Perfekt audivi wird. Ein weiterer Tiefschlag ist, dass die Personalendungen nicht gleich bleiben, sprich: Die Präsens-Endungen sind nicht gleich den Perfekt-Endungen. Der einzige Trost der dabei bleibt ist, dass die Perfekt-Endungen dafür wieder für jedes Wort gleich sind:

    PersonPerfekt Aktiv
    Ichdixi
    Dudixisti
    Er/Sie/Esdixit
    Wirdiximus
    Ihrdixistis
    Siedixerunt

    "Ihr hab gesagt" heißt folglich "dixistis". Eine Liste soll wichtige Vokabeln und ihren Perfektstamm auflisten und dabei deutlich machen, dass es keine wirkliche Abwandlungsregel gibt:

  • iudico >> iudicavi (ich urteile, ich habe geurteilt)
  • do >> dedi (ich gebe, ich habe gegeben)
  • video >> vidi (ich sehe, ich habe gesehen)
  • ago >> egi (ich tue, ich habe getan)
  • fino >> finivi (ich beende, ich habe beendet)

    Wie im deutschen ist es auch möglich, ein Verb ins Plusquamperfekt zu setzen. Das Wort Plusquamperfekt allein verrät schon um was es geht: Plus (=mehr), quam (= hier: als), perfekt (= Perfekt), wörtlich übersetzt also: "Mehr als Perfekt". Für das Plusquamperfekt gibt es wieder eigene Endungen:

    PersonPerfekt Aktiv
    Ichdixeram
    Dudixeras
    Er/Sie/Esdixerat
    Wirdixeramus
    Ihrdixeratis
    Siedixerantt

    "Dixit" heißt "Er/Sie/Es hat gesagt", "dixerat" damit "Er/Sie/Es hatte gesagt". Es sei gleich gesagt, dass die Endung eram, eras, erat, eramus, eratis, erant noch eine zweite wichtige Aufgabe erfüllen: Sie sind gleich dem Imperfekt von "esse" (sein). Die Perfektstämme lauten etwas anders, hier eine Übersichtstabelle über das Hilfszeitwort "esse" im Präsens, Imperfekt und Perfekt:

    FallPräsens "sein"
    Ich binsum
    Du bistes
    Er/Sie/Es istest
    Wir sindsumus
    Ihr seitestis
    Sie sindsunt
    FallImperfekt "sein"
    Ich wareram
    Du warsteras
    Er/Sie/Es warerat
    Wir wareneramus
    Ihr warteratis
    Sie warenerant
    FallPerfekt "sein"
    Ich bin gewesenfui
    Du bist gewesenfuisti
    Er/Sie/Es ist gewesenfuit
    Wir sind gewesenfuimus
    Ihr seit gewesenfuistis
    Sie sind gewesenfuerunt
    FallPlusquamperfekt "sein"
    Ich war gewesenfueram
    Du warst gewesenfueras
    Er/Sie/Es war gewesenfuerat
    Wir waren gewesenfueramus
    Ihr wart gewesenfueratis
    Sie waren gewesenfuerant

    Häufig wird "est" nicht nur als "Er/Sie/Es ist" übersetzt sondern auch mit "es gibt". Folglich heißt "Es gibt Wein" auf lateinisch einfach "Vinum est".

    Lectio 4 – Präpositionen

    Präpositionen werden im lateinischen genauso verwendet wie im Deutsche: Sie verbinden Wörter miteinander oder drücken eine Beziehung zwischen Wortgruppen aus. Der einzige Unterschied liegt darin, dass im Lateinischen die Nomen je nach Präpositionen ein Akkusativ oder Ablativ verlangen. Ein Beispiel:

    Er läuft zur Villa

    Hier ist "zu" unsere Präpositionen die je nach Geschlecht verschieden abgewandelt wird ("Er läuft zum Haus" da Haus sächlich ist). Natürlich wäre es auch möglich "Er läuft zu der Villa" zu sagen, allerdings müssen wir uns dann mit einem Artikel behelfen, denn "Er läuft zu Villa" ist grammatikalisch falsch. Im Lateinischen wird nicht die Präposition abgewandelt sondern das Nomen:

    Ad villam currit

    Hierbei ist ad die Präposition (= zu), diese verlangt den Akkusativ und damit wird aus villa das Wort villam. Die Präposition "in" kann im lateinischen sowohl den Akkusativ, als auch den Ablativ verlangen, entscheidend ist hier (wie immer) der Kontext:

    In foro est: Er ist im Forum (Frage: Wo ist er?)
    In forum adeo: Ich gehe ins Forum (Frage: Wohin gehe ich?)

    Für jene, die Latein nur für die Schule oder als Ergänzung für ein Studium benötigen, reicht es völlig, die Präpositionen in nachfolgender Liste inklusive benötigtem Fall zu erlernen. Alle folgenden Präpositionen verlangen den Ablativ:

  • in = in, auf (Im Sinne von: wo?)
  • cum = mit
  • a/ab = von
  • e/ex = aus
  • de = von, über
  • sine = ohne
  • pro = für, anstelle von

    Lectio 5 – Lateinische Sätze

    Da die Übersetzung von lateinischen Texten ins Deutsche praktisch die "Hauptaufgabe" jedes Lateinschülers oder Studenten ist, widmen wir uns jetzt bereits der Übersetzung lateinische Beispieltexte. Wie man hier am besten vorgeht sehen wir uns anhand eines Satzes an:

    Puella aquam frigidam non timet.

    Die Suche nach dem Verb und dem Subjekt ist elementare Grundlage der Übersetzung. Betrachten wir alle Wörter der Reihe nach:

  • puella = das/ein Mädchen
  • aqua = Wasser
  • frigida = kalt, kühl, frisch
  • timeo = ich fürchte

    Bei "timeo" handelt es sich also um das Verb, puella ist das Subjekt. Man sieht, dass "timet" in der 3. Person Singular steht, aquam im Akkusativ Singular und frigidam ebenfalls im Akkusativ Singular. Damit steht fest, dass aqua unser Objekt im vierten Fall ist, der Satz heißt nun übersetzt:

    Das Mädchen fürchtet das kalte Wasser nicht

    Eine Übersetzung wie: "Ein Mädchen fürchtet das kühle Nass nicht" wäre genauso zutreffend und korrekt.

    Lectio 6 – Übungen

    Mit diesen interaktiven lateinischen Übungenssätzen kann das Gelernte nun in der Praxis angewendet werden. Mit einem Klick auf das Fragezeichen lässt sich die richtige Lösung anzeigen, ein Klick auf Prüfen zeigt, ob der Satz richtig übersetzt wurde!

    Audio, dum cantatis.

    Interdum difficile est verum dicere.

    Popolus Romanus Ciceronem consulem creavit.

    Postquam accusati sunt, fugere temptaverunt.

    Quo turpius est scelus, eo gravius puniendum est.

    Caesar loco idoneo castra collocavit.

    Lateinische Zitate

    Cogito, ergo sum.
    Ich denke, also bin ich.
    René Descartes: Principia philosophiae I, 7

    Ceterum censeo Carthaginem esse delendam
    Im übrigen bin ich der Meinung, dass Karthago zerstört werden muss
    Schlußsatzes aller Reden Catos

    Alea iacta est
    Der Würfel ist gefallen.
    Ceasar nach der Überquerung des Rubikon

    Noli turbare circulos meos!
    Störe meine Kreise nicht!
    Archimdes

    Amicus certus in re incerta cernitur
    In der Not erkennst du den wahren Freund

    Bella gerant alii, tu, felix Austria, nube!
    Kriege mögen andere führen, du, glückliches Österreich, heirate!

    Deo iuvante
    Mit Gottes Hilfe.

    Dona nobis pacem!
    Gib uns Frieden!

    Duobus litigantibus tertius gaudet.
    Wenn sich zwei streiten, freut sich der Dritte.

    Errare humanum est
    Irren ist menschlich

    Hannibal ante portas!
    Hannibal vor den Toren!

    In vino veritas
    Im Wein liegt die Wahrheit.

    Omne initium difficile est.
    Aller Anfang ist schwer.

    Pacta sunt servanda.
    Verträge sind einzuhalten.

    Quod deus bene vertat.
    Gott möge es zum Guten wenden

    Quo vadis?
    Wohin gehst du?

    Quod erat demonstrantum
    Was zu beweisen war.

    Quod licet Iovi, non licet bovi
    Was Jupiter erlaubt ist, ist dem Rindvieh noch lange nicht erlaubt.

    Scientia potentia est
    Wissen ist Macht

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